SMART CLASSROOM · THREE-ROOM DESIGN EXAMPLE

Intelligentes Klassenzimmer
Unterrichtsszenen, Raumklima und Gerätemanagement gemeinsam steuern

Dieses Planungsbeispiel umfasst je einen Standardraum, einen Multimediaraum und einen Hörsaal. Beleuchtung, Klimatisierung, Medientechnik, Umgebungswerte und Szenenbedienung erscheinen in einer gemeinsamen Raumansicht. Lehrkräfte wechseln Unterrichtsmodi; das Gebäudeteam findet Geräte, prüft Rückmeldungen und verfolgt Störungen raumbezogen.

⌂ Drei Raumtypen▤ Vier Desktop- und vier Mobilansichten◇ Standardisiertes Planungsbeispiel
Desktop-3D-Übersicht von Standard-, Multimedia- und Hörsaal mit Geräte- und Szenenliste
Abb. 1 · 3D-Übersicht der drei Raumtypen mit Szenen für Unterricht, Unterrichtsende, Projektion und Selbststudium. Die Aufnahme ist als Demo gekennzeichnet. Die 118 Einträge rechts sind Schnittstellenobjekte und keine Stückliste.

Ein Standardraum braucht schnellen Zugriff auf Licht und Klima; im Multimediaraum kommen Projektion, Bild und Ton hinzu; ein Hörsaal benötigt Lichtzonen und gut sichtbare Raumwerte. Die Lösung ordnet diese Funktionen nach Raum und zeigt für jede Aktion Anforderungen, Rückmeldungen und Ausnahmen.

3D-RaumansichtenUnterrichtsszenenLicht und KlimaMedientechnikUmgebung und EnergieBetriebsalarme

01 · Planungsbasis: drei Raumtypen und reale Stromkreise

Die Standardkonfiguration dient als Gesprächsgrundlage. Endgültige Stromkreis- und Gerätezahlen hängen von Raumgröße, Verteilung und vorhandener Ausstattung ab.

3Beispielräume
4Szeneneinstiege
8geschätzte Lichtkreise
1gemeinsame Verwaltungsansicht

Angenommen werden zwei Lichtkreise im Standardraum, drei im Multimediaraum und drei im Hörsaal, insgesamt acht. Pro Raum sind ein Klimaobjekt sowie je ein repräsentativer Messpunkt für Temperatur, Feuchte und Luftqualität vorgesehen. Die Objektzahlen in den Screenshots beschreiben nur die Demooberfläche und bestimmen keine Kabel-, Sensor- oder Endgerätemengen.

02 · Architektur: Raumgeräte, lokale Steuerung und Campusansicht

Daten werden nach Raum und Bedienrechte nach Rolle geordnet. Die lokale Bedienung vorhandener Geräte bleibt erhalten.

Geräte im RaumLichtkreise, Klima, Projektoren und Displays, Ton, Vorhänge, Türstatus, Temperatur, Feuchte und Luftqualität
↓
Lokale AnbindungGeprüfte Relais- oder Dimmschnittstellen sowie Klima- und AV-Anbindungen; die Steuerung liest Zustände und sendet berechtigte Befehle
↓
Szenen und ProtokolleUnterricht, Projektion, Selbststudium und Unterrichtsende; Befehle, Rückmeldungen, Zeitüberschreitungen und manuelle Eingriffe erfassen
↓
VerwaltungsansichtenMobilgerät oder Raumpanel für Lehrkräfte, Desktop für Gebäudeteam und IT sowie Konfigurationssicherung

Eine Ein-Tasten-Aktion fordert eine Szene an; sie garantiert keine gleichzeitige Bereitschaft aller Geräte. Projektorkühlung, Klimaschutz, Lichtrückmeldung und Vorhangendlagen hängen von der installierten Technik ab.

03 · Raumstruktur: drei Räume, ein Verwaltungseinstieg

Aus der Übersicht führt jeder Raum zu Position, Typ und Status seiner Geräte.

Standardraum

Licht, Klima, Türstatus und Basisszenen verringern wiederholte Handgriffe vor dem Unterricht.

Multimediaraum

Zu den Grundfunktionen kommen Projektion oder Displays, Ton sowie vorhandene Vorhänge und Lüftung.

Hörsaal

Lichtgruppen für Sitzplätze, Pult und Leinwand prüfen und Raumwerte im großen Saal sichtbar machen.

04 · Umgebung und Energie: vom Einzelraum zum Lehrbereich

Temperatur, Feuchte, Luftqualität und Stromdaten werden mit Raumnummer, Messort und Zeitpunkt verbunden.

3D-Ansicht des Standardraums mit Klimapanel, Betriebsrückmeldung, Temperatur und Feuchte
Abb. 4 · Klima und Umgebung: Kühlanforderung, Betriebszustand, Temperatur und Feuchte werden getrennt angezeigt. Die Werte sind Demodaten.
Mobile Stromzähleransicht mit Wirkleistung, bezogener Energie, Spannung und Strom
Abb. 5 · Mobile Energieansicht: Leistung, Energie, Spannung und Strom prüfen. Der Zählereinbau richtet sich nach der Verteilung vor Ort.

Klimastatus

Gesendete Anforderung, tatsächlichen Betrieb, Fehler und Zeitüberschreitung unterscheiden. Wenn Infrarot nur einen Befehl sendet, ist das noch keine bestätigte Ausführung.

Raumluft

Temperatur, Feuchte und verfügbare CO₂-Werte an repräsentativen Orten vergleichen; Alarme nennen Messpunkt, Schwelle und Dauer.

Energiemanagement

Stromverbrauch und Gerätezustand nach Raum oder Kreis zusammenfassen. Aus einem Screenshot lässt sich keine Einsparung ableiten.

05 · Vier Szenen für einen reibungslosen Unterricht

Lehrkräfte wählen eine Szene. Das System führt erlaubte Aktionen aus und markiert unvollständige Schritte klar.

SCENE 01

Unterricht

Pult- und Sitzplatzlicht einschalten, Klima und benötigte Medientechnik prüfen und nicht bereite Geräte melden.

SCENE 02

Projektion

Licht und Vorhänge für Pult und Leinwand anpassen, Projektor oder Display über freigegebene Schnittstellen starten und Rückmeldung abwarten.

SCENE 03

Selbststudium

Zum Lesen geeignete Lichtgruppen nutzen, unnötige Medientechnik ausschalten und erforderliche Lüftung und Klimatisierung beibehalten.

SCENE 04

Unterrichtsende

Sicher abschaltbare Geräte anzeigen und ausschalten; fehlende Antworten, Kühlzeiten und erforderliche Bestätigungen protokollieren.

Ausnahmebeispiel · Projektion angefordert, Display nicht bereit

Anforderungszeit, Geräterückmeldung und Lichtzustand erfassen. Lehrkräfte können das Originalbedienfeld nutzen; das Gebäudeteam prüft Raum und Geräte-ID. „Anforderung gesendet“ wird nicht als „Projektion erfolgreich“ angezeigt.

06 · Von der Lehrkraftaktion bis zur Störungsbehebung

Jede Rolle sieht die benötigten Funktionen.

Lehrkraft wählt SzeneUnterricht / Projektion / Selbststudium / Unterrichtsende
→
Steuerung sendet AnforderungGemäß Raumrechten und Gerätebedingungen
→
Gerät meldet Status zurückErfolg, Ablehnung, Fehler oder Zeitüberschreitung
→
Gebäudeteam prüft und behebtPunkt finden, Auftrag anlegen und Wiederherstellung erfassen
Lehrkräfte

Szenen im eigenen Raum schnell auswählen und Abschluss prüfen.

Gebäudeteam

Abweichungen bei Licht, Klima, Türkontakten und Energie lokalisieren.

IT-Team

Netzwerk, Kontoberechtigungen, Gerätezuordnung und Backups pflegen.

Leitung

Raumnutzung und Ereignisse auswerten, ohne einen Livebildschirm als Leistungsnachweis zu behandeln.

07 · Beispielhafte Geräte- und Schnittstellenliste

Modelle stammen aus vorhandenen HAIOTS-Produktunterlagen. Unbekannte Modellnummern bleiben leer; Mengen sind für drei Räume geschätzt.

Plattform und Raumzugang

ProduktnameModellMengeEinsatz und Auswahlgrund
Unternehmensweites IoT-SteuergatewayHAI041 GerätLokale Datenanbindung und Regeln für drei Räume; Kapazität, Standort und Netzwerk vor Ort prüfen.
Zentrale HA-VerwaltungsplattformHMS1 System; Lizenz prüfenRäume, Rollen, Szenen und Ereignisse verwalten; vorhandene Steuerung und Lizenzen prüfen, um Doppelkäufe zu vermeiden.
SzenenbedienpanelHAQ040Optional: 3 GeräteJe Raum ein lokaler Szeneneinstieg für Lehrkräfte; Protokoll, Stromversorgung und Rechte prüfen.
Magnetisches Android-TabletH1036Optional: 1 GerätFür einen Demoraum oder Bereitschaftspunkt; Mobil- und Desktopansichten erfordern den Kauf dieses Tablets nicht.

Umgebung, Türen und Energie

ProduktnameModellMengeEinsatz und Auswahlgrund
Licht-, Taupunkt-, Temperatur- und FeuchtesensorHA AIR04Geschätzt: 3 GeräteEin repräsentativer Messort je Raum für Temperatur, Feuchte und Licht; Luftauslass und direkte Sonne meiden.
LuftqualitätssensorHA-THVOCOptional: 3 GeräteJe Raum ein Sensor für verfügbare Werte wie CO₂; seine Rauchmessung ersetzt keine Brandmeldeanlage.
Türkontakt am RaumeingangOptional: 3 StellenJe Raum ein Kontakt für den Türstatus; vorhandene Kontakte wiederverwenden und Doppelmontage vermeiden.
Einkanal-Eingangsmodul für potenzialfreie KontakteHA DI01Optional: 3 GeräteEin Modul je Tür nur bei passendem potenzialfreien Ausgang, der nicht über vorhandene Systeme gelesen werden kann.
Einphasiger intelligenter StromzählerHA EM14Optional: 3 GeräteBeispielhaft ein Stromkreis je Raum; bei anderer Verteilung oder fehlender Einzelmessung neu auswählen.

Licht, Klima und Vorhänge

ProduktnameModellMengeEinsatz und Auswahlgrund
Vorhandene Lichtkreise und SteuerschnittstellenGeschätzt: 8 KreiseZwei im Standardraum, drei im Multimediaraum, drei im Hörsaal; geeignete Verteilung und Schutztechnik nutzen und an reale Verdrahtung anpassen.
Relaismodul mit 24 KreisenHA-M24162Optional: 1 GerätNur bei geeigneter zentraler Verteilung, Last und Montage für Licht nutzen; 24 Kanäle erhöhen die tatsächliche Kreiszahl nicht.
Vorhandene KlimaschnittstelleGeschätzt: 3 GruppenEine je Raum; echte Betriebs- und Fehlerrückmeldung bevorzugen und Geräteschutz sowie lokale Fernbedienung erhalten.
Gateway für zentrale KlimaanlagenHA AC02Optional; nach Hersteller bemessenNur für kompatible zentrale Anlagen mit offener Herstellerschnittstelle; keine pauschale Eignung für Split- oder Standgeräte.
Motor für elektrische VorhängeHA-DT82Optional: 1 GerätEin Verdunkelungsvorhang im Multimediaraum als Beispiel; Schienenlänge, Verdrahtung und Endlagen vor Ort prüfen.

Medientechnik, Netzwerk und Übergabe

ProduktnameModellMengeEinsatz und Auswahlgrund
Vorhandene Schnittstellen für Projektor, Display und TonGeschätzt: 2 RäumeGeräte in Multimedia- und Hörsaal bevorzugt wiederverwenden; Einschaltfolge, Abkühlung und Statusschnittstellen prüfen.
Seriell-zu-Netzwerk-ModulHADTU439SOptional: 1 GerätNur bei passendem offenen seriellen Protokoll des AV- oder Klimageräts; Register und Rückmeldungen praktisch testen.
Netzwerk- und Stromzubehör vor Ort1 Paket; vor Ort bemessenLeitungswege, Verteilung und Netzabdeckung für drei Räume planen; eigenständige Bedienung bestehender Geräte erhalten.
Punkteliste, Szenenregeln und Konfigurationsbackup1 SatzRaumnummern, Kreise, Rechte, Bedingungen, Störungsbehebung und Wiederherstellung übergeben.
Grundlage der MengenDrei Räume × ein repräsentativer Temperatur-/Feuchtepunkt = drei Punkte; Grundbeleuchtung 2 + 3 + 3 = acht Kreise; vorläufig drei Klimaobjekte und AV-Anbindung in Multimedia- und Hörsaal. Optionale Geräte nach realen Systemen und Schnittstellen neu berechnen; 118 Schnittstellenobjekte sind keine Kaufmenge.

Vorhandene Tafeln, Schüler-PCs, Projektoren, Tonanlagen, Klimageräte und Verteilerleitungen sowie interne Preise sind nicht enthalten. Modelle und Steuerverfahren sind anhand vorhandener Schultechnik, Herstellerschnittstellen und Elektrobedingungen zu bestätigen.

08 · Übergabe und Abnahme: jede Szene braucht ein Ergebnis

Szenen, Rückmeldung und Handbedienung mit Tests vor Ort nachweisen.

Jede Szene prüfen

Unterricht, Projektion, Selbststudium und Unterrichtsende in allen drei Raumtypen auslösen; Kreise, Rückmeldungen und Fehlerhinweise prüfen.

Umgebung und Energie prüfen

Feldmessgeräte mit Anzeigewerten vergleichen; Zeitstempel, Einheiten, Ausfälle und Wiederherstellung prüfen.

Ausnahmen und Rechte

Nicht bereites Display, Klimafehler und verlorenen Türkontakt simulieren; Rechte von Lehrkraft, Gebäudeteam und IT prüfen.

Netzausfall und Wiederherstellung

Schalter, Fernbedienungen und lokale Gerätefunktion ohne Netz prüfen; danach Statusabgleich, Ereignisse und Backups kontrollieren.

Liste an veränderte Bedingungen vor Ort anpassen

Bei DALI oder 0–10 V Dimmung Steuerungen und Kreise nach dem tatsächlichen Protokoll planen. Für Split-Klimageräte gilt die Menge zentraler Gateways nicht. Eine vorhandene offene AV-Steuerung im Multimediaraum für Status und Schaltfolge wiederverwenden.

Art der Lösung: standardisiertes Planungsbeispiel. Bei ähnlichen Anforderungen entwickeln unsere Lösungsingenieure gern eine passende Lösung. Alle acht Abbildungen zeigen Bedienoberflächen einer bestehenden Beispiellösung.

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