Intelligente öffentliche Toilette
Raumklima, Kabinen und Reinigung auf einen Blick
Das Planungsbeispiel umfasst eine öffentliche Toilettenanlage mit Herren- und Damenbereich, barrierefreiem Familien-WC, gemeinsamem Waschbereich und Reinigungsraum. Bereichsstatus, anonyme Kabinenbelegung, Luftqualität, Leckagen, Beleuchtung, Lüftung und Reinigungsaufgaben erscheinen in einer gemeinsamen Raumansicht. Die Leitung erkennt Auffälligkeiten nach Bereich; das Personal bearbeitet sie vor Ort und dokumentiert das Ergebnis.

Beim Betrieb öffentlicher Toiletten sind Informationen oft verstreut: Das Reinigungspersonal kontrolliert nach Plan, ohne den dringendsten Bereich zu kennen. Defekte werden erst am Standort bemerkt und dann weitergemeldet. Auch Kabinen und barrierefreie Räume lassen sich schwer gemeinsam überblicken. Diese Lösung ordnet den Ablauf: Zustand erkennen, Ort bestimmen, Personal entsenden und Wiederherstellung prüfen.
01 · Planungsgrundlage: eine Toilettenanlage mit fünf Funktionsbereichen
Die Mengen sind Schätzungen für das Musterlayout. Kabinen, Stromkreise, Wasserabzweige und Schnittstellen bestehender Anlagen werden anhand der Pläne und einer Begehung geprüft.
Die fünf Bereiche sind Herren-WC, Damen-WC, barrierefreies Familien-WC, gemeinsamer Waschbereich und Reinigungsraum. Für die Schätzung werden im Herren- und Damenbereich je drei Einzelkabinen angenommen: insgesamt sechs anonyme Belegungspunkte. Pro Bereich ist ein repräsentativer Messpunkt für die Umgebung vorgesehen, insgesamt fünf. Die Zahl der Einträge in der Demooberfläche enthält Zustände, Szenen und simulierte Punkte und lässt sich nicht in eine reale Stückliste umrechnen.
02 · Architektur: Bereichserfassung, lokale Anbindung und Reinigungsarbeitsplatz
Ort und Zustand werden verknüpft, damit aus einem Geräteereignis eine bearbeitbare Aufgabe wird.
Die 3D-Ansicht dient der Anzeige, Ortung und Anforderung berechtigter Aktionen. Ob und wann Licht und Lüftung gekoppelt werden können, hängt von Schnittstellen, elektrischen Bedingungen und Inbetriebnahmetests ab. Spülungen und barrierefreie Hilferufe werden durch die Demoszenen nicht automatisch ausgelöst.
03 · Bereichsübersicht: von einer Ansicht in jeden Raum
Bei Rundgängen und Störungen zuerst den Bereich finden, dann Gerätekennung und aktuellen Zustand prüfen.


Belegung, Raumklima und Störungen nach Kabinen und gemeinsamen Flächen anzeigen, ohne die Identität der Nutzer zu erfassen.
Türstatus und Hilferuf-Eingang gesondert anzeigen; Bereitschaft und Ablauf bis zum Eintreffen klar festlegen.
Waschplätze, Leckagen, Verbrauchsmaterial und Reinigungsgeräte in den Kontrollweg aufnehmen.
04 · Reinigung und Waschbereich: von der Meldung zur Prüfung
Für jedes Problem sollen Auslöser, Zuständigkeit und Zeitpunkt der Wiederherstellung erkennbar sein.


Bedarfsorientierte Kontrollgänge
Bereichsfehler und regelmäßige Kontrollen gemeinsam anzeigen; Leckagen, Defekte und dringende Reinigungsaufgaben zuerst bearbeiten.
Rückmeldung vor Ort
Die bearbeitende Person dokumentiert Ankunft, Ursache, Maßnahme sowie Foto oder Notiz. „Zugewiesen“ gilt nicht als „behoben“.
Nachprüfung und Abschluss
Der Bereitschaftsdienst prüft, ob der Messpunkt wieder normal ist, und bestätigt erforderliche Schritte vor Ort. Erst dann wird das Ereignis mit nachvollziehbarer Historie geschlossen.
05 · Luft und Kabinenstatus: nur erforderliche Daten erfassen
Messort, Einheit, Zeitpunkt und Gerätestatus gemeinsam zeigen, damit Demowerte nicht als reale Messresultate gelesen werden.


Luftmesspunkte
Temperatur, Feuchte und angeschlossene Gaswerte bereichsweise anzeigen; Grenzwerte, Dauer und Bedingungen für erneute Messung zum Messbereich des Geräts passend konfigurieren.
Anonyme Belegung
Nur „frei/belegt“ pro Kabine und Geräteereignisse speichern; keine Gesichter, Identitäten oder persönlichen Bewegungsprofile erfassen.
Material und Wasser
Papierstand, Abfallbehälter und Wasserzähler können bei offenen Schnittstellen eingebunden werden. Ohne installierte Datenerfassung werden manuelle Kontrollprotokolle genutzt.
06 · Tag, Nacht und Reinigung: Anfrage und Rückmeldung
Szenen unterstützen Licht und Lüftung; das Ergebnis wird über den tatsächlichen Stromkreisstatus geprüft.


Tagbetrieb
Während der Öffnungszeiten Licht und nötige Lüftung im gemeinsamen Bereich anfordern und Rückmeldung sowie Fehlerzustand der Stromkreise getrennt prüfen.
Nachtbetrieb
Auf die Nachtbeleuchtung umstellen, nötige Lüftung beibehalten und weiter aktive Geräte eindeutig kennzeichnen.
Reinigung
In freigegebenen Bereichen Arbeitslicht und Lüftung bereitstellen; nach der Reinigung bestätigt das Personal die Rückstellung.
Störung
Leckage, Geräteausfall oder Grenzwertüberschreitung separat erfassen und durch Szenenwechsel nicht automatisch als erledigt markieren.
Die Oberfläche zeigt Bereich, Messpunkt und Auslösezeit. Der Dienst prüft die Wasserquelle und veranlasst Maßnahmen vor Ort. Anschließend werden Sensorstatus und Arbeitsprotokoll geprüft. „Benachrichtigt“ wird nicht als „Leckage behoben“ dargestellt.
07 · Geschlossener Ablauf vom Geräteereignis zur Maßnahme vor Ort
Jede Rolle kennt ihren nächsten Schritt.
Bereichsaufgaben einsehen, vor Ort bearbeiten und Ergebnis eintragen.
Leckagen sowie Fehler bei Licht, Lüftung und Stromverteilung lokalisieren.
Meldungen aus der barrierefreien Hilferufkette empfangen, Hilfe koordinieren und Wiederherstellung prüfen.
Bearbeitungszeiten, offene Ereignisse und Gerätezustand auswerten, ohne Demoangaben als Betriebserfolg auszugeben.
08 · Beispielhafte Geräte- und Schnittstellenliste
Bestätigte HAIOTS-Modellnummern stehen in der Tabelle; andere Modellfelder bleiben leer. Die Mengen sind Schätzungen für das Musterlayout mit fünf Bereichen.
Plattform und lokale Bedienung
| Produktname | Modell | Menge | Verwendung und Auswahlgrund |
|---|---|---|---|
| Unternehmensweites IoT-Steuergateway | HAI04 | 1 Stück | Daten und Szenenregeln aus fünf Bereichen zentral anbinden; Kapazität, Protokolle und Montageort anhand der Standortliste prüfen. |
| Zentrale HA-Verwaltungsplattform | HMS | 1 Satz, Lizenz prüfen | Bereiche, Rollen, Ereignisse und Bedienprotokolle verwalten; bei Weiterverwendung einer vorhandenen Plattform die Lizenz prüfen und Doppelkäufe vermeiden. |
| Bedienfeld für Szenen | HAQ040 | Optional 1 Stück | Lokaler Szeneneinstieg im Reinigungsraum; Entscheidung nach Stromversorgung, Protokoll und Berechtigungen. |
Umgebung, Kabinen und Hilferuf
| Produktname | Modell | Menge | Verwendung und Auswahlgrund |
|---|---|---|---|
| Temperatur-, Feuchte- und Lichtsensor | HA AIR04 | Vorläufig 5 Stück | Ein repräsentativer Punkt pro Bereich; nicht in direktem Luftzug, Sonnenlicht oder Wasserdampf montieren und Umgebungstrends erfassen. |
| Gassensor für Schwefelwasserstoff und weitere Gase | Optional 3 Stück | Je ein Punkt im Herren-, Damen- und Reinigungsraum; Messbereich, Montagehöhe, Kalibrierung und Schwellen nach Gerätedaten bestimmen. | |
| Sensor für anonyme Kabinenbelegung | Vorläufig 6 Stück | Je drei Kabinen in Herren- und Damenbereich, ein Punkt pro Kabine; nur Belegung ausgeben, keine Identität erfassen. | |
| Sensor für Papierstand oder volle Abfallbehälter | Optional 7 Stück | Sechs Papierpunkte für Kabinen und ein Punkt für den gemeinsamen Behälter; nur bei passenden Sensoren und Montagebedingungen vorsehen. | |
| Notruf-Eingang im barrierefreien WC | 1 Gruppe, vor Ort prüfen | An speziellen Taster und Bereitschaftskette anbinden; die Oberfläche überwacht nur den Eingang. Akustische und optische Alarmierung und Eintreffen des Personals gesondert abnehmen. | |
| Türkontakte und Statuseingänge | Optional 4 Stellen | Je ein Punkt im Herren-, Damen-, barrierefreien WC und Reinigungsraum; offene Eingänge nicht unnötig ausrüsten. | |
| Einkanaliges Modul für potentialfreie Kontakte | HA DI01 | Optional 4 Stück | Nur wenn die Türkontakte passende potentialfreie Kontakte liefern und nicht aus einem vorhandenen System gelesen werden können, vier Eingänge vorsehen. |
Wasser, Strom und Gerätestatus
| Produktname | Modell | Menge | Verwendung und Auswahlgrund |
|---|---|---|---|
| Leckage-Messpunkte | Vorläufig 5 Stellen | Ein Punkt je Bereich an möglicher Wasseransammlung oder riskanter Leitung; Sensortyp und Verkabelung nach Boden und Rohrführung bestimmen. | |
| Vorhandene Lichtkreise und Statusschnittstellen | Vorläufig 5 Gruppen | Mindestens ein Musterkreis pro Bereich; geeignete Verteilung und Schutztechnik weiterverwenden und an reale Leuchtengruppen anpassen. | |
| Vorhandene Lüftungsgeräte und Statusschnittstellen | Vorläufig 3 Gruppen | Je eine Gruppe im Herren-, Damen- und barrierefreien WC; Motorschutz, Rückmeldung und Handbedienung prüfen. | |
| Relaismodul mit 24 Stromkreisen | HA-M24162 | Optional 1 Stück | Nur verwenden, wenn Licht- und Lüftungslasten sowie zentrale Verteilung geeignet sind; Stromkreise nicht allein wegen der Modulkapazität vermehren. |
| Einphasiger intelligenter Stromzähler | HA EM14 | Optional 1 Stück | Beispiel für die Messung der gesamten Anlage; bei Drehstrom oder getrennter Erfassung anders auswählen. |
| Vorhandener Wasserzähler oder offene Messschnittstelle | Optional 1 Gruppe | Bei eigenem Wasserzähler und nutzbarer Kommunikation Wasserverbrauchstrends erfassen; den Verbrauch nicht aus überwachten Spülventilzuständen hochrechnen. | |
| Vorhandene Geruchsneutralisierung mit lesender Statusschnittstelle | Optional 1 Gruppe | Bestehende Anlage weiterverwenden und zuerst Betrieb und Fehler lesend erfassen; Steuerfähigkeit separat prüfen. |
Übergabe und Wartung
| Produktname | Modell | Menge | Verwendung und Auswahlgrund |
|---|---|---|---|
| Netzwerk, Stromversorgung und Montagematerial vor Ort | 1 Gruppe, vor Ort prüfen | Feuchtezonen, Leitungswege, Geräteschutz und Funkabdeckung berücksichtigen; lokale Bedienung erhalten. | |
| Messpunktliste, Ereignisregeln und Konfigurationssicherung | 1 Satz | Bereichsnummern, Messpunkte, Schwellen, Szenenbedingungen, Rollenrechte und Schritte zur Fehlerbehebung übergeben. |
Vorhandene Sanitärobjekte, Trennwände, Spülventile, Ventilatoren, Leuchten und Stromleitungen selbst sowie interne Preise sind nicht enthalten. Nicht verifizierte Modellnummern bleiben leer.
09 · Übergabe und Abnahme: zu jeder Meldung ein Ergebnis
Messpunkttests, Bedienung vor Ort und abgeschlossene Protokolle dienen der Prüfung.
Ort und Kennung der Geräte sowie anonymen Kabinenstatus in jedem Bereich prüfen; keine personenbezogenen Identitätsdaten in die Plattform übernehmen.
Anzeigen mit Messgeräten vor Ort vergleichen; Grenzwertüberschreitung oder Leckage simulieren und Zeit, Bereich, Meldung und Rückkehr zum Normalzustand prüfen.
Tag-, Nacht- und Reinigungsszenen für Licht und Lüftung einzeln testen; Befehle, Rückmeldungen, Fehler und Nutzung vorhandener Schalter protokollieren.
Den Weg vom barrierefreien Hilferuf-Eingang über die Meldung bis zum Eintreffen des Personals testen. Bei Netzunterbrechung lokale Hilferufkette und Bedienung der vorhandenen Anlagen prüfen, nach Wiederherstellung die Synchronisierung.
Bei einer anderen Kabinenzahl Belegungs- und Papierpunkte neu berechnen. An offenen Eingängen keine Türkontakte anbringen. Dezentrale Verteilungen von Licht und Lüftung lassen sich nicht unverändert über ein zentrales Relaismodul abbilden. Fehlen offene Schnittstellen für Wasserzähler oder Geruchsneutralisierung, sind manuelle Kontrollen oder getrennte Erfassungen nötig.
Charakter der Lösung: standardisiertes Planungsbeispiel. Bei ähnlichen Anforderungen wenden Sie sich an unsere Lösungsingenieure, die eine passende Lösung für Sie erarbeiten. Die Abbildungen zeigen Bedienoberflächen eines bestehenden Beispielfalls.