SMARTES MUTTER-KIND-ZENTRUM

Intelligentes Mutter-Kind-Zentrum
Integrierte Gesamtlösung

Zimmerumgebung, Betreuungsleistungen und Anlagenzustände verbinden. Gäste müssen weniger bedienen, Mitarbeitende weniger nachfragen und die Leitung erkennt, was täglich zu erledigen ist.

Mutter-Kind- / WochenbettzentrumPlanungsbeispiel mit 20 ZimmernUmgebung · Zimmer · Service · Betrieb
Helles Mutter-Kind-Zimmer mit leerem Babybett, Betreuungssessel, Umgebungssensoren und Bedienpanel
Abb. 1 · Konzept eines intelligenten Gästezimmers zur Betreuung von Mutter und Kind. KI-generiert, kein Foto eines Kundenstandorts.

Dieses Planungsbeispiel umfasst Gästezimmer, Pflegestützpunkt, Gemeinschaftsbereiche, Kühlgeräte und Betriebstechnik. Geräteanbindung, Szenen, Serviceabläufe und rollenbezogene Ansichten werden aus Sicht einer abgeschlossenen Entwicklung und Konfiguration beschrieben. Zimmerbereitschaft, angenommene Anfragen und Gerätestörungen lassen sich gezielt prüfen und bearbeiten.

UmgebungserfassungZimmerautomationServicerufeStörungsmeldungenRollenansichtenLokaler Betrieb
PLANUNGSGRUNDLAGEN

Konfigurationsbeispiel mit 20 Gästezimmern

20Mutter-Kind-Gästezimmer
1Pflegestützpunkt + 1 Empfang
4Gemeinschaftsbereiche
2Kühlgeräte

Je Zimmer werden vier Lichtkreise, ein motorisierter Verdunkelungsvorhang, ein Gebläsekonvektor sowie je ein Serviceruf am Bett und im Bad angenommen. Gemeinschaftsflächen können Empfang, Ruhe, Aktivitäten und Betrieb umfassen. Dies sind Mengenannahmen, keine Angaben zu einem tatsächlichen Kundenprojekt.

01 · Zimmer, Geräte und Dienstleistungen verbinden

Eine lokale Steuerung bündelt die Feldgeräte und führt grundlegende Automationen vor Ort aus. HAIOTS organisiert rollenbezogene Oberflächen und Serviceabläufe.

Abb. 2 · Systemarchitektur. Geräte, Datenpunkte und Kommunikation werden im Anbindungsplan festgelegt.

02 · Den gesamten Zimmeraufenthalt begleiten

Licht, Vorhänge, Klima und Lüftung arbeiten in Szenen zusammen. Zimmerpanels und notwendige vorhandene Schalter bleiben manuell bedienbar.

CHECK IN

Anreise vorbereiten

Voreingestellte Beleuchtung und Umgebung aktivieren, Verbindungen und offene Alarme prüfen und die Zimmerkontrolle abschließen.

DAYTIME REST

Ruhe am Tag

Ruhebeleuchtung, Vorhänge und Umgebung einstellen. Personal und Gäste können bei Bedarf manuell nachregeln.

NIGHT CARE

Nächtliche Betreuung

Bett-, Wege- und Arbeitslicht getrennt schalten und nach der Betreuung zur Ruheszene zurückkehren.

ROOM TURNOVER

Abreise und Reinigung

Reinigungslicht einschalten; nach bestätigtem Leerstand die Energiesparszene verwenden. Kühlung, Netzwerk und kontinuierliche Überwachung bleiben versorgt.

Ruheszenen richten sich vorrangig nach Belegungsstatus und manueller Wahl. Kurzzeitig nicht erkannte Bewegung schaltet nicht unmittelbar das gesamte Licht oder die Klimaanlage aus.

03 · Jede Betreuungsanfrage gezielt bearbeiten

Rufe sind Zimmern zugeordnet. Betreuung, Zimmerservice und Reparaturen gelangen in den Ablauf der zuständigen Rolle.

Konzept eines Pflegestützpunkts mit Mitarbeitenden an einem aufgeräumten Serviceplatz
Abb. 3 · Konzept eines Pflegestützpunkts. Bildschirminhalte sind illustrativ, keine echte Oberfläche eines eingesetzten Produkts.
Abb. 4 · Konfigurierter Serviceablauf. Fristen und Empfänger richten sich nach dem Dienstplan.

Bei der Schichtübergabe sind offene Vorgänge, Aufzeichnungen der vorherigen Schicht und Folgeaufgaben einsehbar. Das verringert Lücken durch rein mündliche Übergaben.

04 · Meldungen lokalisieren und nachverfolgen

Alarme mit Zimmern, Bereichen und Messpunkten verbinden, damit Empfänger wissen, wo und was sie prüfen müssen.

Kühlung und Umgebungsabweichungen

Temperaturverlauf, Tür- und Gerätezustände aufzeichnen. Bei anhaltenden Grenzwertabweichungen oder offenen Türen zuständige Mitarbeitende zur Prüfung benachrichtigen.

Störung → Zuständige informieren → Vor Ort prüfen → Dokumentieren

Leckagen und nicht erreichbare Geräte

Lecksignale einem Ort zuordnen. Bei Verbindungsverlust Status und letzte Aktualisierung anzeigen und Regeln aussetzen, die ungültige Daten benötigen.

Bereich finden → Technik reagiert → Zustand wiederherstellen → Protokoll sichern

Grenzwerte, Dauer und Bedingungen legt der Betreiber anhand der Geräteunterlagen und internen Vorgaben fest. Reinigungs- und Desinfektionsmodule bieten Terminmeldungen und Betriebsanzeigen.

05 · Ein System, nach Zuständigkeit organisiert

Vom einzelnen Geräteschalter zu Zimmerstatus, Serviceaufgaben und Störungsbearbeitung.

Empfang und Hauswirtschaft

Belegte, zu reinigende und freie Zimmer prüfen und passende Szenen ausführen.

Betreuungsteam

Servicerufe empfangen, offene Aufgaben und Umgebungswarnungen des Zimmers verfolgen.

Technischer Dienst

Verbindungsfehler, Leckagen und Anlagenstörungen lokalisieren und Reparaturergebnisse dokumentieren.

Leitung

Zimmerübersichten, Serviceprotokolle, Alarmbearbeitung und ausgewählte Energieverbräuche ansehen.

06 · Geräteliste nach Bereich und Datenpunkt

Modelle aus dem vorhandenen Sortiment haben Vorrang. Nicht angegebene Modelle bleiben leer. Mengen sind Planungswerte; die ursprüngliche Angebotsmenge bedeutet keinen Lagerbestand.

Steuerung und Verwaltungsterminals

ProduktModellMengeEinsatz und Auswahlgrund
Professionelle intelligente SteuerungHA011 StückFür lokale Geräteanbindung und Szenenausführung; bündelt Zimmer-, Service- und Anlagenzustände.
Zentrale VerwaltungsplattformHMS1 SatzZentrale Verwaltung und Fernwartung. Laut Produktliste enthalten; Lizenzumfang prüfen und keinen Doppelbezug vorsehen.
Magnetisches 10,36-Zoll-Android-TabletH10362 StückJe eines am Stützpunkt und Empfang für Anfragen, Zimmerstatus und rollenbezogene Aufgaben.
Tablet-Tischladeständer2 SätzeZum Aufstellen und Laden; bei Wandmontage durch geeignete Montagekomponenten ersetzen.
RS485/RS232-Seriell-Netzwerk-ModulHADTU439SVorläufig 3 StückZwei Zimmerzonen und eine Gemeinschafts-/Technikzone. Nach Verkabelung, Schnittstellen, Abfragelast und Adressplan anpassen.

Zimmer und Gemeinschaftsflächen

ProduktModellMengeEinsatz und Auswahlgrund
Licht-, Taupunkt-, Temperatur- und FeuchtesensorHA AIR0424 StückJe einer in 20 Zimmern und vier Gemeinschaftsbereichen für Anzeige und Automation.
Mini-PräsenzsensorHA-MBS4124 StückJe einer pro Zimmer und Gemeinschaftsbereich. Position und Erfassungsbereich vor Ort testen.
Wandschalter mit vier RelaisausgängenHAQ04424 Stück20 an Zimmereingängen, vorläufig vier im Gemeinschaftsbereich. Lichtkreise und Lasten prüfen; physische Bedienung bleibt erhalten.
Vier-Tasten-Szenenpanel ohne LastausgängeHAQ04020 StückJe eines am Bett für Ruhe-, Nachtbetreuungs- und Vorhangszenen. Trägt keine Lichtlast direkt.
Zweikanal-DimmmodulHA-HKD10220 Stück, bedingtJe eines pro Zimmer für kompatible Niedervolt-Nacht- oder Bettleuchten. Spannung, Leistung und Treiberart abstimmen.
Geteiltes Gebläsekonvektor-ThermostatsetHA-FCU0320 Sätze, bedingtJe Zimmer ein Set aus Bedienpanel und Aktormodul. Ein kompatibler Gebläsekonvektor je Zimmer wird angenommen.
Motor für elektrische VorhängeHA-DT8220 StückJe Zimmer ein Motor für eine Verdunkelungslage, eingebunden in Ruhe-, Anreise- und Reinigungsszenen.
Teleskop-VorhangschieneST82/ST83/ST84/ST85/ST86Insgesamt 20 SätzeJe eine nach gemessener Fensterbreite. Die Modellliste nennt Alternativen; Mengen nicht mehrfach addieren.
GeräuschsensorHA-NS012 Stück, optionalJe einer nahe Stützpunkt und Aktivitätsbereich. Im Basiskonzept nicht innerhalb der Gästezimmer.

Servicerufe und Anlagenüberwachung

ProduktModellMengeEinsatz und Auswahlgrund
Serviceruftaster am Bett20 StückJe Zimmer einer mit zum Eingangsmodul passendem potentialfreiem Kontakt für Unterstützungsanfragen.
Serviceruftaster oder Zugtaster im Bad20 SätzeJe Zimmer einer, für Umgebung und Erreichbarkeit montiert; vom Bettruf getrennt lokalisiert.
Lecksonde und Sensorkabel24 Sätze20 Zimmerpunkte und vorläufig vier Gemeinschafts-/Technikpunkte. Ausgang passend zum Eingangsmodul wählen.
Türkontakt für Kühlgeräte2 SätzeJe Kühlgerät einer zur Türzustands- und Offenzeitüberwachung.
Einkanal-DI-Modul für potentialfreie KontakteHA DI0166 Stück40 Rufe, 24 Leckpunkte und zwei Türen getrennt erfassen. Taster, Türkontakte und Lecksonden sind nicht enthalten.
Achtkanal-NTC10K-TemperaturerfassungsmodulHA-NTC108Vorläufig 1 StückEin gemeinsames Modul bei benachbarten Kühlgeräten. Bei großer Entfernung oder unabhängiger Erfassung zwei vorsehen.
NTC10K-TemperaturfühlerMindestens 2 FühlerEiner je Kühlgerät, passend zum Modul. Messbereich, Genauigkeit, Einbau und Kalibrierung nach Lagerzweck prüfen.
66 unabhängige Eingänge, nachvollziehbar berechnet20 Zimmer × 2 Rufpunkte + 24 Leckpunkte + 2 Türpunkte = 66 Eingänge. Einzelne HA DI01 erhalten die klare Zuordnung zu Zimmer und Punkt.

Netzwerk, Stromversorgung und Montage

ProduktModellMengeEinsatz und Auswahlgrund
Dreiphasen-EnergiezählerHA-EM02Vorläufig 1 Stück, optionalFür Gesamtverbrauch oder ausgewählte Drehstromkreise; nach Versorgung, Verdrahtung und Messumfang auslegen.
GleichstromnetzteileJe Zone auslegenSpannung, Leistung, Leitungslänge und Reserve berücksichtigen. Unterschiedliche Versorgungsspannungen getrennt führen.
Switches, WLAN-APs und RouterNach StandortGeeignete vorhandene Infrastruktur nutzen. Funkabdeckung anhand von Plänen, Wänden und Vor-Ort-Tests festlegen.
USV-NotstromversorgungVorläufig 1 SatzKurzzeitversorgung für Steuerung und wichtiges Netzwerk. Nach Last und Laufzeit auslegen; keine Vollversorgung aller Feldgeräte.
Schaltschränke, Klemmen, Schutz- und Montageteile1 LosFür zonenweise Versorgung, Leitungsschutz, Befestigung und Kennzeichnung.
Netzwerk-, Kommunikations- und StromkabelNach InstallationsplanNach Schnittstelle und Verlegebedingungen wählen, Längen anhand realer Leitungswege ermitteln.

Produktnamen, Modelle und Schnittstellen beziehen sich auf HAIOTS-Unterlagen. Mengen und Auswahlgründe sind Planungsannahmen. Preise, Bau- und Ausbauarbeiten sowie Klima- und Kühlgeräte selbst sind nicht enthalten.

Bei geänderten Bedingungen die Liste anpassen

  • Zweilagige elektrische Vorhänge:Motoren und Schienen jeweils von 20 auf 40 erhöhen. Im einlagigen Basiskonzept nicht doppelt zählen.
  • VRF-/VRV-Klimaanlagen:HA AC02 nach Hersteller, Innen-/Außengerät und Produktionsdatum auswählen und entsprechende Konvektorsteuerungen ersetzen. Für Splitgeräte HA-BIR11-Infrarotanbindung prüfen; Rückmeldungen separat testen.
  • Dimmbare Beleuchtung:HA-HKD102 für kompatible Niedervolt-PWM-Leuchten, HA-PD102 für 0–10V-Treiber prüfen. Pro Lichtkreis keine Doppelzählung beider Lösungen.
  • Zimmerdisplays:Die Basis verwendet Schalter und Szenenpanels am Bett. Bei Bedarf H84 oder H10 ergänzen, ohne automatisch alle Bedienelemente zu duplizieren.
  • Erweiterte Luftgüteüberwachung:CO₂ und Partikel nach tatsächlichem Messprinzip auswählen. HA-AIR7C leitet laut Liste CO₂ und Formaldehyd aus TVOC ab; nicht als unabhängig gemessene Werte darstellen.

07 · Eine wartbare Konfiguration übergeben

Anbindung, Regeln und Wartung dokumentieren, damit der Betreiber den Alltag übernehmen kann.

  • Bereichs- und DatenpunktlisteZimmer, Geräte, Kommunikation und Steuerbeziehungen
  • Anbindung und SzenenregelnKonfigurationen, Auslöser und manuelle Übernahme
  • Serviceruf- und ErinnerungsabläufeAnfragearten, Annahmestatus und Zeitüberschreitungen
  • Rollenansichten und AlarmzuordnungArbeit nach Bereich, Störungstyp und Rolle organisieren
  • Automationstests und StörungsbeschreibungRegeln, Offlinezustände und Kommunikationsausfälle prüfen
  • Sicherungen und ÜbergabeunterlagenPrüfung, Wiederherstellung und Ausbau unterstützen

Grundlegende Automationen nutzen lokale Steuerung und LAN. Fernzugriff und externe Meldungen hängen vom Netzwerk ab. Das Projekt umfasst Umgebung, Anlagen und Servicekoordination. Behandlung, Vitalzeichen und Medizinproduktsteuerung folgen separaten Systemen und Betreiberregeln.

08 · Jeden Punkt anhand von Szenarien abnehmen

Anhand von Geräteliste, Zimmernummern und Regeln prüfen und nachvollziehbare Testprotokolle erstellen.

Zimmer und Umgebung

Zuordnung von Schaltern, Sensoren, Thermostaten und Vorhängen je Zimmer prüfen. Anreise, Ruhe, Nachtbetreuung, Reinigung und manuelle Prioritäten testen.

Rufe und Übergabe

Bett- und Badtaster getrennt auslösen. Quelle, Meldung, Annahme, Weitergabe und Abschluss einschließlich offener und schichtübergreifender Aufgaben prüfen.

Anlagen und Störungen

Lecks, offene Türen, Offlinegeräte und Temperaturfehler simulieren. Empfänger und Wiederherstellungsprotokolle prüfen; Kühlfühler zweckgerecht kalibrieren oder vergleichen.

Netzwerk und Wiederherstellung

Internet- und Gerätekommunikationsausfall sowie Neustart testen. Lokale Funktionen, Meldungen, Statusabgleich und Sicherungswiederherstellung prüfen.

Rufe dienen der Betreuungsunterstützung. Bei Bedarf ein separates Notrufsystem vorsehen. Die Basis ersetzt weder Vitalzeichenüberwachung, Säuglingsschutz, Brandschutz noch professionelle Medizintechnik.

Lösungstyp: standardisiertes Planungsbeispiel. Bei ähnlichen Anforderungen entwickeln unsere Lösungsingenieure gerne eine auf Ihre Einrichtung abgestimmte Lösung. Kontaktieren Sie uns.

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